Traditionelle Bewässerung in Europa als Kulturerbe

Über uns

Der Forschungsschwerpunkt Traditionelle Bewässerung in Europa als Kulturerbe ist am am UNESCO Chair «Natur- und Kulturerbe zur nachhaltigen Entwicklung von Berggebieten» des Centre for Development and Environment (CDE) und des Geographischen Instituts der Universität Bern (GIUB) angesiedelt. Zudem gestaltet die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz den Forschungsschwerpunkt mit. Die Forschungsarbeiten sind Teil des Internationalen Zentrums der Traditionellen Bewässerung als Kulturerbe Europas (IZTB).

Internationales Zentrum der Traditionellen Bewässerung als Kulturerbe Europas (IZTB)

Nach langjährigen Abklärungen und Vorbereitungen wurde am 1. Oktober 2020 das geplante „Internationale Zentrum der Traditionellen Bewässerung als Kulturerbe Europas (IZTB)“ mit Sitz im ehemaligen Zisterzienser-Kloster St. Urban (LU/CH) geschaffen. Damit ist das gleichnamige Programm abgelöst und das IZTB wird zum aktiven Zentrum und zur Koordinationsstelle der Traditionellen Bewässerung in Europa.

Es ist vorgesehen, das Zentrum zu einer Stätte von Dokumentation, Kommunikation, Wissensaustausch und Begegnung auf europäischer Ebene zu entwickeln sowie von hier aus das gemeinsame Kulturerbe zu pflegen, die europaweiten Aktivitäten zu koordinieren und die Kulturleistungen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das Zentrum wird weiterhin – gemeinsam mit lokalen Trägerschaften, Bildungs- und Forschungseinrichtungen und Behörden – die Inventarisierung der traditionell betriebenen Bewässerung und der damit verbundenen historischen Wassernutzung in Europa vorantreiben. Weiterhin ist das Zentrum an der Gestaltung der Bewerbung als Immaterielles Kulturerbe der UNESCO (IKE) beteiligt, die unter der Führung der UNESCO Österreich läuft.

UNESCO Chair «Natur- und Kulturerbe zur nachhaltigen Entwicklung von Berggebieten»

Mit dem UNITWIN chairs programme setzt sich die UNESCO weltweit mit über 800 Lehrstühlen ein, die Kernthemen der UNESCO abzudecken. Einer davon ist «Natur- und Kulturerbe zur nachhaltigen Entwicklung von Berggebieten». Er wird gemeinsam von Prof. em. Dr. Stephan Rist, CDE und Geographisches Institut der Universität Bern, sowie von Boniface Kiteme, Direktor des Forschungszentrums CETRAD in Kenia geleitet.

Centre for Development and Environment, Universität Bern

Das Centre for Development and Environment (CDE) ist das schweizerische Kompetenzzentrum für Nachhaltige Entwicklung. Als eines der strategischen Zentren der Universität Bern ist es beauftragt, Nachhaltigkeit gesamtuniversitär in Forschung und Lehre zu verankern. Das CDE stellt seine Forschung und Lehre in den Dienst einer zukunftsfähigen Welt. Ziel ist es, in Abstimmung mit der Agenda 2030 der Vereinten Nationen Wege zur Nachhaltigen Entwicklung auszuarbeiten und Transformationsprozesse anzustossen.

Geographisches Institut der Universität Bern

Das Geographische Institut der Universität Bern (GIUB) verfolgt eine Geographie des globalen Wandels, die zeitliche und räumliche Skalen verbindet. Es betreibt interdisziplinäre Forschung, die benötigt wird, um aktuelle Herausforderungen auf dem Weg zu einer nachhaltigen und gerechten Welt anzugehen. Das GIUB arbeitet an Mensch-Umwelt-Interaktionen, die Kompetenzen aus den Sozial- und Naturwissenschaften erfordern, um Wissen für die gesellschaftliche Transformation beizutragen.

Stiftung Landschaftsschutz Schweiz

Die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (SL-FP) strebt die Erhaltung, Pflege und Aufwertung der schützenswerten Landschaft in der Schweiz an. Sie verfolgt dieses Ziel, in dem sie die natürlichen und kulturellen Werte der Landschaft sichert, fördert und wiederherstellt. Seit vielen Jahren gehören Bewässerungslandschaften zu ihren Kerninteressen und –kompetenzen.